
Hat
man einen Bauer P5 mit externem Trafo, ist kein zusätzlicher Vorwiderstand im
Lampenstromkreis vorhanden. Man kann sich den Trafo sparen, wenn man den
Projektor mit einer Quarz-Halogenlampe 230V/500W die in den Lampensockel
passt betreibt.. Die Lampe hat zwar eine etwas geringere Lichtausbeute,
dafür hält sie wesentlich länger ( und ist günstiger als die 100 V Lampe )
Dazu muss einfach im Projektorstecker ( am besten natürlich ein anderes Kabel
nehmen, damit auch der Trafo weiter genutzt werden kann ) eine Brücke von L1 zu
L2 gelegt werden.
Diese Lampe kann natürlich auch in den Projektoren mit
Vorwiderstand ( direkter Anschluss an 220 V ) verwendet werden. Hier muss der
Vorwiderstand im Lampenstromkreis ( nicht der Regelwiderstand ) im Projektor
überbrückt werden . Das ergibt noch den zusätzlichen Effekt, das keine unnötige
Energie verbraucht und Wärme erzeugt wird. Schaltpläne sind in den
Anleitungen enthalten.
Siehe auch
Tipps und Tricks ( Siemens ) -- mit kurzem Lichtleistungstestbericht

Hier ein Tipp von Matias Eertola zum Ersatz
der Riemen des P5 mit Material der
Fa.
Ratec-Antriebstechnik
Zahnflachriemen 10-T5/295 - Riemen Motorwelle zur Hauptachse (2 St. für beide
Geschwindigkeiten, für die 18er Geschwindigkeit geht alternativ auch 10-T5/305,
dieser ist aber für 24 B/s definitiv zu lang)
Den Riemen von Motor zur Hauptwelle muss man selbst ca. 3-4 mm schmaler machen,
geht aber ohne Probleme mit einem scharfen Papier- oder Teppichmesser.
Zahnflachriemen 10-T5/150 - kurzer Riemen für
die Friktion Den längeren Riemen für die Friktion konnte ich nur bei Wittner
finden. Dieser hatte die Aufschrift "405 Synchroflex V 295/6", und war auch 10
mm breit.
Die Antriebsriemen für die Hauptachse bekommt man übrigens verhältnismäßig
leicht gewechselt, indem man die Arretierschraube des Lüfterrads ein wenig löst,
so dass man das Lüfterrad auf der Achse entlang verschieben kann. Den
Gebläsekasten muss man dabei nicht lösen. Dann bekommt man die Riemen durch den
Gebläsekasten um das Lüfterrad herum auf die Motorachse. Wenn auch der Riemen
für 24 B/s ausgewechselt werden muss, muss oben noch der Verstellhebel für die
Geschwindigkeit abgeschraubt werden, dieser ist aber nur mit einer Schraube
fest. Also alles relativ einfach, wenn man mal weiß wie es geht. Mit etwas Übung
müsste das Ganze wohl in etwa 15-20 Minuten zu schaffen sein.
Dieser Tipp wurde ergänzt von Guido Genneric
:
Ich habe mir bei
www.agrolager.de diese
Riemen bestellt:
http://www.agrolager.de/product_info.php?cPath=170_171_173&products_id=22000097
und
http://www.agrolager.de/product_info.php?cPath=170_171_172&products_id=22000017
dann muss man nicht an dem Riemen herumschneiden, was zu ersten Schwachstellen
führt an den Riemenkanten.
Den von Dir erwähnten 405 Synchroflex V 295/6 gibt es bei
http://www.rothermundt.de/
als Type: 8 V/295 / 6-F und kostet dort 5,92 EUR & Mwst., allerdings nur
im Bundle zu 20 Stück.

Für Wartungs- und Messarbeiten kann das Hauptbedienelement des
P5 nach vorne abgenommen werden. Die Anschlusskabel sind natürlich
entsprechend eng verlegt.
Wird von hinten der Kondensatorblock ( meist nur eine Schraube )
abgenommen, kommt man wesentlich leichter zurecht. Gerade beim Einbau ist jeder
Millimeter gefragt.
( gilt natürlich nur für Projektoren mit einem untenliegenden
Motor )


Hier ein Tipp von Kurt Distlberger zum Tausch
des Zahnriemen für das Zählwerk beim Bauer P8 Selecton :
1. beide Platinen abbauen 2. beide Wickelmotore ausbauen (Achtung auf
Kugel auf der Schnecke)



3. Feder vom Handgriff aushängen
4. Drehzahlgeber abbauen
5. Kupplung des oberen Zahnrades abbauen und Wellensicherung entfernen
6. Zahnrad auf der Achse nach hinten (Rückseite) schieben
7. Zahnriemenrad vom Zählwerk abbauen ( ist mit Wellensichering auf der Achse
geklemmt)
8. neuen Zahnriemen hinter das große Zahnrad schieben und auf das treibende
Riemenrad auflegen


9. Zählwerk-Zahnrad gemeinsam mit Riemen auf
die Achse schieben und wieder sichern. Achtung! Achse verschiebt sich im
Zählwerk und muß vorne im Zählwerk gehalten werden. Dann auf geringes Spiel
einstellen ! Damit läuft der Riemen auch gerade.
10. alles in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
11. es ist auch darauf zu achten, dass sich die Vorwickelrolle verstellt - diese
muß auch neu justiert werde.
Das war es nun in Stichworten. Ich wünsche bei der Durchführung viel Erfolg.
Hier die Firma und Riemendaten:
DURI - Antriebstechnik www.duri.at
Zahnriemen : 656 MXL (Länge 166,62 mm) Teilung 2,032 mm, 82 Zähne
Viel Erfolg und beste Grüße aus Kärnten
Kurt Distlberger
Steffen Machold - hat dieser Tipp geholfen
. Bilder seiner erfolgreichen P8 Selecton Reparatur gibt in der
Besuchergalerie. Ergänzt hat er
den Tipp noch um den Hinweis auf die Riemenbreite von 3,2 mm
Thomas Degenfelder hat einen neuen original
verpackten Bauer P8 erworben. Da er beim auspacken eine böse Überraschung in
Form von Rost erlebte, hat er diese Info zur Lagerung technischer Geräte
Es waren ca. 25 Stellen betroffen. Der Motor ist großflächig
angelaufen, hier ist die Verzinkung betroffen. Weiterhin sind etliche
Schräubchen korrodiert . Einige Eisenwellen und auch der Vierzahngreiferarm so
wie alle Halter im Lautsprecherkoffer und in der Abdeckhaube sind
befallen.



Dieser Rost hat allerdings nichts mit einem dauerfeuchten Keller zu tun. Diese
Form von Korrosion kommt bei Lagern vor, die erheblichen Temperaturschwankungen
unterworfen sind. Ganz typisch hierfür sind nicht-wärmegedämmte Dachböden,
nicht-wärmegedämmte und durchlüftete Keller sowie leichte, durchlüftete
Hallenkonstruktionen.
Im (kalten) Winter kühlt das Lagergut über Wochen sukzessive stark aus. Das wäre
noch kein Problem, noch entsteht keine Korrosion (übrigens auch kein Pilz, der
genau den gleichen Prinzipien folgt).Nun kommt der Frühling, die Aussenluft
erwärmt sich und wird auch feuchter (im Winter herrscht eine geringere rel.
Luftfeuchtigkeit, kalte Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen). Diese
Aussenluft dringt selbstverständlich auch in die oben beschriebenen Räume ein,
je offener diese sind, desto
schneller (deswegen sind alte, offene Dachböden das allerschlechteste). Diese
nun warme und feuchte Luft dringt auch in alle Schachteln ein, selbst
Kunststofffolien nützen kaum etwas (diese sind meistens nicht "dampfdicht", wie
der Experte sagt, selbst wenn sie verschweißt sind). Hilfreich sind nur
Entfeuchtermedien in Säckchen. Diese erwärmte Luft trifft so auch auf das kalte
Lagergut. Die verwendeten Materialien Eisen, Leichtmetall und auch Glas
(Pilzbefall von Objektiven!) haben eine große Temperaturträgheit und können den
Temperaturanstieg nur mit einer zeitlichen Verzögerung mitmachen (TAV
=Temperatur-Amplituden-Verschiebung). Somit entsteht auf diesen Bauteilen sofort
Kondenswasser. Diese Bauteile "schwitzen", wie der Volksmund sagt. Das ist das
gleiche, wie die Mineralwasserflasche aus Glas, die man aus dem Kühlschrank
holt. Diese hauchdünne Wasserschicht steht nun einige Stunden oder Tage auf
allen sich langsam erwärmenden Oberflächen. Metall korrodiert, auf dem feuchten
Glas machen es sich die Pilze gemütlich ( übrigens auch innen in den Objektiven,
weil auch dort die feuchte, warme Luft eindringen kann und auf kalte Linsen
trifft).
Wenn sich dann im Winter die nun warmen Oberflächen wieder abkühlen, macht das
überhaupt nichts, das hier die TAV positiv (die Luft wird schneller kalt als das
träge Lagergut) wirkt, es entsteht kein Tauwasser.
Das Problem kommt mit dem Frühling!!!!!!
Also: Problematisch ist nicht eine grundsätzliche Feuchtigkeit in einem
Lagerraum (im Wasser sollten die Kartons nicht stehen...), sondern die
Entstehung von Kondenswasser auf temperaturträgen Bauteilen infolge große
Temperaturschwankungen der Raumluft.
Letzter Tipp:
Wenn schon Lagerung in Dachböden und nicht-wärmegedämmten Kellern, dann niemals
die Fenster im Frühling öffnen sondern erst in der Mitte des Sommers. Siehe im
Internet auch unter "Sommerkondensation".
Bitte Arbeiten am Projektor immer nur netzfrei durchführen !!!
Wird fortgesetzt .....