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Sehr wichtig für ein gutes Bild ist natürlich das richtige Projektionsobjektiv. Dieses sollte immer sehr gepflegt werden, da sich Kratzer und Trübungen natürlich negativ auf die Bildqualität auswirken. Welche Brennweite bei welchem Abstand für die vorhanden Leinwandgröße verwendet werden muß, zeigt diese Tabelle :

  Brennweite des Projektionsobejektiv
Projektions - entfernung 25 mm   35 mm   50 mm   65 mm   75 mm   85 mm   100 mm
ergibt ein Bildbreite in cm
1 m 38   27   19   15   13   11   9
3 m 115   82   58   44   38   34   29
4 m 154   109   77   59   51   45   38
5 m 192   137   96   74   64   56   48
6 m 230   164   115   89   77   68   58
7 m 268   192   134   104   90   79   67
8 m 307   219   153   118   102   90   77
9 m 345   246   172   133   115   102   86
10 m  384   274   192   148   128   113   96
12 m 460   329   230   177   154   135   115
15 m 576   411   288   222   192   169   144

Hier ein paar Objektive mit fester Brennweite  ( Astro-Kino-Color V für den Siemens Projektor 2000 )

Die Bezeichnung 1:1,5 steht für die Lichtstärke des Objektivs. Je größer das Verhältnis desto mehr Licht wird von der Optik "geschluckt". Das Bild wird also entsprechend dunkler, bzw. es müsste eine stärkere Lichtquelle verwendet werden. Für den Heimbereich aber eher nicht so von Bedeutung.

 

Dieses lichtstarke Varioobjektiv

 

 

 

 

 

findet hauptsächlich im Bauer P8 seinen Einsatz.

 

Der Vorteil eines Vario- ( oder Zoom- ) objektivs ist natürlich bei transportablen Projektoren, die immer einer neuen Projektionsumgebung angepasst werden müssen, ganz klar erkennbar.

Die Objektive des Siemens Projektor 2000 sind mit den Bauer Projektoren Pantason, Selecton II (O), Selcton II (W), P5, P6, P7 und P8 frei tauschbar, da sie über den gleichen Tubus- bzw. Einsteckdurchmesser von 42,5 mm verfügen. Die neueren Varioobjektive ( siehe Bild oben )  sind etwas dicker und könnten z.B. beim Siemens 2000 Projektor dazu führen, dass das Bild nicht richtig scharf gestellt werden kann weil sie nicht weit genug in den Träger gesteckt werden können. Hier wären die älteren Varioobjektive ( rechts ) besser geeignet, welche allerdings etwas kürzer sind, was dann auch zu dem Unschärfeproblem führen kann. Hier hilft leider nur ausprobieren. Bei den feste Brennweiten wüsste ich von keinerlei Problemen, egal in welchem Projektor, da der Tubus lang genug und fast durchgängig zylindrisch ist.

Die Kompatibilität kann für alle interessant sein, die keinen 12.5 m langen Raum als Kino zur Verfügung haben, und nach einem Objektiv mit kleiner Brennweite suchen ( siehe Tabelle oben ) . Ein 25 mm Objektiv bzw. das Vario Kiptaron 20 bis 60 mm ist nicht leicht, und schon gar nicht preiswert, zu bekommen.

Eine günstige Variante ist da ein Konverter. Vor der Optik befestigt, verkürzt er die Brennweite um den Faktor 0,6 ( oder verlängert diese um den Faktor 1,5  ). So erreichet man mit einer Grundbrennweite von z.B. 50mm zusätzlich den Wert von 30mm oder 75mm. Mit einem gängigen Varioobjektiv 35-65mm deckt man so 21-97,5mm ab. Da der Konverter natürlich NICHT in den einen verfügbaren Halter passt, sieht die Heimwerkerlösung für die P6-P8 so aus :

Für die Bauer-Projektoren wurden folgende Objektive hergestellt :

1:1.5 / 25mm        1:1.3 35mm       1:1.2 / 50mm      1:1.7 / 75mm         Vario Kiptaron MC 1.3 / 35 bis 65 mm  und das nicht erschwingliche Vario Kiptaron MC 1:1.8 / 20 bis 60 mm

Für den Siemens Projektor 2000 gibt es die Objektive:

 1:1,8 25mm   1:1,6 35mm   1:1,6 50mm   1:1,6 65mm   1:1,6 75mm   1:1,6 85mm   1:1,8 100mm

 

 

Um Cinemaskope-Filme im richtigen Seitenverhältnis projezieren zu können braucht man ein Anamorphot ( siehe auch Formate ) . Dieses wird vor dem normalen Objektiv platziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Anamorphothalter vor einem P8 . Dieser passt auch bei P6 und P7 Projektoren. Allerdings ist nicht bei allen Varianten das entsprechende Gewinde vorhanden.

 

 

 

 

 

Und so können dann auch Breitwandfilme gezeigt werden.      

 

Da die Anamorphothalter und die Anarmorphote nicht sehr günstig sind kann man sich für´s erste auch mit einer Heimwerkerlösung helfen.

 Aus zwei kleineren Schellen, einem Holzstück, einem Rundstab und einer größeren Schelle hat man sich ganz einfach einen höhenverstellbaren Universalhalter gebastelt.

Da die Anarmorphote für den 35mm doch öfter und billiger zu bekommen sind, kann man diese so auch für jeden Schmalfilmprojektor nutzen.

 

 

 

 

 

 

Optisch sicherlich nicht sehr ansprechend, aber funktional und günstig.

Die Zwinge könnte man auch durch entsprechende Schrauben und Flügelmuttern ersetzen, sofern man Löcher in seinen Projektionstisch bohren will.

 

 

 

Hier noch der Aufsatzadapter für einen Anarmorphot an den Siemens Projektor 2000.

             

 

 

 

 

 

 

 

 

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Copyright ©  Olaf´s 16mm Kino
Stand: 24. Juli 2011