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Sehr wichtig für ein gutes Bild ist natürlich das richtige Projektionsobjektiv. Dieses sollte immer sehr gepflegt werden, da sich Kratzer und Trübungen natürlich negativ auf die Bildqualität auswirken. Welche Brennweite bei welchem Abstand für die vorhanden Leinwandgröße verwendet werden muß, zeigt diese Tabelle :
Hier ein paar Objektive mit fester Brennweite ( Astro-Kino-Color V für den Siemens Projektor 2000 )
Die Bezeichnung 1:1,5 steht für die Lichtstärke des Objektivs. Je größer das Verhältnis desto mehr Licht wird von der Optik "geschluckt". Das Bild wird also entsprechend dunkler, bzw. es müsste eine stärkere Lichtquelle verwendet werden. Für den Heimbereich aber eher nicht so von Bedeutung.
Dieses lichtstarke Varioobjektiv
findet hauptsächlich im Bauer P8 seinen Einsatz.
Der Vorteil eines Vario- ( oder Zoom- ) objektivs ist natürlich bei transportablen Projektoren, die immer einer neuen Projektionsumgebung angepasst werden müssen, ganz klar erkennbar.
Die Kompatibilität kann für alle interessant sein, die keinen 12.5 m langen Raum als Kino zur Verfügung haben, und nach einem Objektiv mit kleiner Brennweite suchen ( siehe Tabelle oben ) . Ein 25 mm Objektiv bzw. das Vario Kiptaron 20 bis 60 mm ist nicht leicht, und schon gar nicht preiswert, zu bekommen. Eine günstige Variante ist da ein Konverter. Vor der Optik befestigt, verkürzt er die Brennweite um den Faktor 0,6 ( oder verlängert diese um den Faktor 1,5 ). So erreichet man mit einer Grundbrennweite von z.B. 50mm zusätzlich den Wert von 30mm oder 75mm. Mit einem gängigen Varioobjektiv 35-65mm deckt man so 21-97,5mm ab. Da der Konverter natürlich NICHT in den einen verfügbaren Halter passt, sieht die Heimwerkerlösung für die P6-P8 so aus :
Für die Bauer-Projektoren wurden folgende Objektive hergestellt : 1:1.5 / 25mm 1:1.3 35mm 1:1.2 / 50mm 1:1.7 / 75mm Vario Kiptaron MC 1.3 / 35 bis 65 mm und das nicht erschwingliche Vario Kiptaron MC 1:1.8 / 20 bis 60 mm Für den Siemens Projektor 2000 gibt es die Objektive: 1:1,8 25mm 1:1,6 35mm 1:1,6 50mm 1:1,6 65mm 1:1,6 75mm 1:1,6 85mm 1:1,8 100mm
Um Cinemaskope-Filme im richtigen Seitenverhältnis projezieren zu können braucht man ein Anamorphot ( siehe auch Formate ) . Dieses wird vor dem normalen Objektiv platziert.
Hier ein Anamorphothalter vor einem P8 . Dieser passt auch bei P6 und P7 Projektoren. Allerdings ist nicht bei allen Varianten das entsprechende Gewinde vorhanden.
Und so können dann auch Breitwandfilme gezeigt werden.
Da die Anamorphothalter und die Anarmorphote nicht sehr günstig sind kann man sich für´s erste auch mit einer Heimwerkerlösung helfen.
Aus zwei kleineren Schellen, einem Holzstück, einem Rundstab und einer größeren Schelle hat man sich ganz einfach einen höhenverstellbaren Universalhalter gebastelt. Da die Anarmorphote für den 35mm doch öfter und billiger zu bekommen sind, kann man diese so auch für jeden Schmalfilmprojektor nutzen.
Optisch sicherlich nicht sehr ansprechend, aber funktional und günstig. Die Zwinge könnte man auch durch entsprechende Schrauben und Flügelmuttern ersetzen, sofern man Löcher in seinen Projektionstisch bohren will.
Hier noch der Aufsatzadapter für einen Anarmorphot an den Siemens Projektor 2000.
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Olaf´s 16mm Kino
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